Prozesse / Aktionen

»Wenn es multiple Räume gibt, in denen Ereignisse in einer bestimmten oder vielleicht sogar zufälligen Reihenfolge vorgesehen sind, dann ist es nur natürlich, dass die Zeit oder das »Tempo« eine Ordnung erhält, die hier durch den Charakter der Bewegungen innerhalb der jeweiligen Umgebung bestimmt ist als durch ein festgeschriebenes Konzept eines regelmäßigen Ablaufs samt Schlussteil. Es braucht keine rhythmische Koordinierung zwischen den verschiedenen Teilen eines Happenings zu herrschen, es sei denn, das Ereignis selbst legt dies nahe, etwa wenn zwei Personen sich in einem Bahnhof rechtzeitig vor der Abfahrt eines Zuges um 17.47 Uhr treffen sollen.«

Allan Kaprow, 1965

»Diese modernste Kunstdisziplin Soziale Plastik, Soziale Architektur wird erst dann in vollkommener Weise in Erscheinung treten, wenn der letzte lebende Mensch auf dieser Erde zu einem Mitgestalter, einem Plastiker oder Architekten am sozialen Organismus geworden ist. Dann erst würden die Forderungen der Aktionskunst von FLUXUS und Happening nach Mitspiel ihre volle Erfüllung finden, dann erst wäre Demokratie voll verwirklicht.«

Joseph Beuys, 1972

Bildrechte: gemeinfrei, Foto: Peter Hinschläger Foto: Tobias Roch, Hagen Bildrechte: VG Bild Kunst, Bonn 2014 Bildrechte: Calder Foundation New York / Foto Stiftung Lehmbruck Museum

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