Phil Sims

Von Beginn an stellt Sims die Untersuchung der Farbe, ihrer sinnlichen Wirkung und materiellen Präsenz in den Mittelpunkt seiner Arbeit. Farbe wird.

Phil Sims wird 1940 in Richmond / California geboren. 1964 ergreift er das Kunststudium am San Francisco Art Institute, übersiedelt 1976 nach New York. Einem einjähriger Aufenthalt in Santa Fé im Jahr 1999 folgt 2000 der Umzug seines Ateliers nach Pennsylvania.

Sims gehört zu einer Gruppe von Künstlern, die seit Anfang der 80er Jahre in Anlehnung an die gleichnamige Ausstellung 1984 in Williamstown unter dem Begriff des »Radical Painting« wahrgenommen werden. Von Beginn an stellt Sims die Untersuchung der Farbe, ihrer sinnlichen Wirkung und materiellen Präsenz in den Mittelpunkt seiner Arbeit. Mit Hilfe elementarer bildnerischer Mittel und durch exakt gesteuerte Relationen werden die zumeist einheitlichen Farbklänge als Bildsubstanz konstituiert. Die materiellen Eigenwerte der Farben, aber auch malerei-immanente Fragestellungen werden thematisiert. Sims monochrome Bilder erscheinen als bewegte und optisch intensivierte Farbe, deren sinnliche Präsenz sich den zahlreichen Schichten, seit den 80er Jahren auch dem Rhythmus des Farbauftrags und dem kalkulierten Zusammenwirken von Bildformat, farbiger Substanz und Licht verdankt. Farbe wird. »Gelb« – und nicht eine Farbe, so Sims, ist Gegenstand seiner Malerei.

Seit den 1970er Jahren werden Sims Bilder in Einzel- und Gruppenausstellungen (u.a. »Emotion of Color«, Westfälisches Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, Münster 2006 / »The Complexity of Color«, Baukunst Galerie, Köln 2005 / »Emotion of Color«, Städtische Galerie im Lenbachhaus, München 2005/06) international gezeigt.

Phil Sims lebt und arbeitet seit 2002 in Pennsylvania.

Literaturauswahl

Phil Sims, Emotion of Color: Ausst.-Kat. Städt. Galerie im Lenbachhaus, Westfälisches Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, hg. v. Helmut Friedel, München 2005

La couleur seule, L’Experience du Monochrome: Ausst.-Kat., Musée d’Art Contemporain, Lyon, 1988

Foto: Tobias Roch, Hagen Bildrechte: Calder Foundation New York / Foto Stiftung Lehmbruck Museum Bildrechte: VG Bild Kunst, Bonn 2014 Bildrechte: gemeinfrei, Foto: Peter Hinschläger

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