Eberhard Fisch

Unscharfe Umrisse und scheinbare Formveränderungen, pulsierende Hell-Dunkel-Effekte und kinematische Bewegungsabläufe skizzieren die Spannweite des visuellen Repertoires Eberhard Fischs.

Eberhard Fisch wird 1936 in Berlin geboren. 1956 — 61 studiert er an der Hochschule für Bildende Künste, ab 1961 Meisterschüler seines Lehrers Fietz. 1961 — 62 arbeitet Fisch als Ausstellungsgestalter und widmet sich anschließend als Kunsterzieher der Lehrerausbildung.

In den 1960er und 70er Jahren entstehen angeregt durch die die kinetische Kunst und Op Art Fischs kinetische Bilder oder Apparate, die so betitelten Wandspiele – rotierende Scheiben, Gitter- und Speichenstrukturen, deren Bewegungen zu und irritierenden Wahrnehmungseindrücken führen. Unscharfe Umrisse und scheinbare Formveränderungen, pulsierende Hell-Dunkel-Effekte und kinematische Bewegungsabläufe skizzieren die Spannweite des visuellen Repertoires und mit ihr das Wirkungsspektrum einer kinetischen wie zugleich optischen Kunst, die auf das Bewegungspotenzial linearer Formgebilde und Schablonen konzentriert ist.

In Einzelausstellungen werden seine Arbeiten ab 1961 vornehmlich im Rhein-Ruhr-Gebiet gezeigt, in Gruppen- und Themenausstellungen wie »junger westen« (1961), »Interieur« (Kunsthalle Recklinghausen) oder »Kunst und Technik« (Haus der Technik, Essen) sind Fisch Wandspiele ebenso präsent wie in Museumssammlungen, so u.a. in Gelsenkirchen, Recklinghausen, Berlin oder Münster.

Eberhard Fisch lebt in Datteln.

Foto: Tobias Roch, Hagen Bildrechte: VG Bild Kunst, Bonn 2014 Bildrechte: Calder Foundation New York / Foto Stiftung Lehmbruck Museum Bildrechte: gemeinfrei, Foto: Peter Hinschläger

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