• Monika Baer, Überlieferung verpflichtet, 2014
Acryl und Öl auf Leinwand
250 x 220 cm
Photo: Jens Ziehe
Courtesy the Artist, Galerie Barbara Weiss, Berlin
Greene Naftali Gallery, New York
    »Große Spritztour«: Monika Baer in Mönchengladbach
    Gemeinsam mit der Kestnergesellschaft Hannover zeigt das Museum Abteiberg Werke von Monika Baer …mehr
  • © Thomas Kiesewetter // Foto: Jochen Littkemann
    Mehr Kunst klicken!
    Zum neuen Jahr gibt es fünf neue Werke aus der Kunsthalle Bielefeld …mehr
  • SALON DES ORDINATEURS
    Die erste Ein-Mann-Retrospektive für Tim Berresheim im Ludwig Forum in Aachen. …mehr
  • Links: Hausfrau, 34 & Kaufmann für Überseehölzer, 44 (Copyright: Beate Rose); rechts: Metzger, 36 & Fleischfachverkäuferin, 35 (Copyright: Nadine Preiß/Damian Zimmermann)
    »Heute will man Emotionalität festhalten, früher eher den Status.«
    Das LVR-LandesMuseum Bonn zeigt ab dem 22. Oktober »Paare«, ein Foto-Projekt von Beate Rose, Nadine Preiß und Damian Zimmermann …mehr
  • Eine Insel, zehn Pavillons
    Stiftung Insel Hombroich ist neu auf der Museumsplattform NRW. …mehr
EGO UPDATE. Die Zukunft der digitalen Identität im NRW-Forum Düsseldorf

[04.10.2015]

Düsseldorf, so erklärt der Einführungstext der Ausstellung »Ego Update« im NRW-Forum, sei die Selfie-Hauptstadt Deutschlands. Das Time-Magazin habe diese weltweite Erhebung gemacht und …mehr

»Die Leute waren schon sehr enttäuscht, dass da kein Imbiss reinkommt.« So wurden Anne Mahlow und Leander Ripchinsky mit der harten Künstlerrealität konfrontiert, als sie einen ehemaligen China-Imbiss …mehr

Ludger Gerdes, Angst, 1989, Marl Rathaus

[03.08.2015]

»Ist das Kunst, oder kann das weg?« Dieser – zugegeben – etwas abgegriffene Satz rutscht vielen Marl-Erstbesuchern unweigerlich heraus. Zu Recht. Die Antwort ist allerdings immer: »Es …mehr

Allan Gretzki, Am Güterbahnhof

[31.07.2015]

Am 24. Juli 2010 starben bei einer Massenpanik auf der 19. Loveparade in Duisburg 21 Menschen. Die Ursache der Katastrophe ist noch immer nicht abschließend geklärt. Das Unglück …mehr

Jeff Elrod »West Gray«, UV-Ink und Acryl auf
Leinwand, 224,2 x 224,2 cm, 2013
James Diner, dsam partners, London

[28.06.2015]

Der glamouröse Geist der Stadt New York hat bis heute eine anziehende Wirkung und das nicht nur auf gewöhnliche Touristen, sondern auch auf junge Künstlerinnen und Künstler. Einstige …mehr

[19.06.2015]

Denkt man an China, so fallen einem Begriffe wie Megacities, Wirtschaftsboom, Unterdrückung oder auch einfach nur der Schnellimbiss um die Ecke ein. Obwohl sich China mittlerweile zu einem …mehr

Wim Wenders, Dog on the Road to Ayers Rock #2, Uluru, 1977, C-print, 124 x 163.7 cm, © Wim Wenders / Courtesy Blain | Southern

[02.06.2015]

Die Liste der fotografierenden Regisseure ist lang. Anton Corbijn machte sich zunächst als Starfotograf mit Schauspielern als Sujet einen Namen, bevor er 2007 mit Control,  einem Biopic …mehr

[30.05.2015]

In dem vom belgischen Jugendstil-Architekten Henry van de Velde gestalteten Gebäude am Museumsplatz im Zentrum von Hagen hat das Osthaus Museum mit einer beeindruckenden Sammlung sein …mehr

Foto: Christian Wickler

[12.05.2015]

Schon länger nicht mehr in Siegen gewesen? Dann ist es vielleicht mal wieder Zeit: Das Museum für Gegenwartskunst zeigt noch bis zum 7. Juni die Ausstellung »Lucien Freud und das Tier«, …mehr

[09.03.2015]

Das Lehmbruck Museum hat im Jahr 2014 sein 50. Jubiläum gefeiert. Damit war die Neueröffnung des frisch sanierten Lehmbruck-Traktes verbunden. Das Haus spricht bis heute durch die …mehr

Erkka Nissinen, Polis X, © Erkka Nissinen

[08.03.2015]

Was eine schwitzende Heavy Metal Band, verwilderte Hunde in der Wüste, Youtube-Videos von Frauchen mit Chihuahuas und ein sich selbst zerstörender VW Bulli miteinander gemeinsam haben, …mehr

[19.02.2015]

»Ich hab’ schließlich 10 Euro Eintritt bezahlt, da muss man das alles ausprobieren!« Der resolute Herr im dunklen Mantel lässt keinen Zweifel daran, dass er alle lärmenden Elemente von …mehr

[19.01.2015]

Alexander Calder, Untitled, um 1940, Stiftung Lehmbruck Museum, Duisburg

Vor einer weißen Wand und wie schwebend begegnet uns dieses harmonische Kunstwerk im Raum. Wundersamerweise …mehr

[30.12.2014]

Bevor das alte Jahr zu Ende geht, gibt es noch etwas Neues auf der Museumsplattform NRW, nämlich vier neue Werke zur Online-Besichtigung aus dem Museum Schloss Moyland. Der Bestand des …mehr

[10.10.2014]

Zehn Museen des Verbunds RuhrKunstMuseen zeigen in diesem Kunst-Herbst Ausstellungen von fünfzig Künstlern, die entweder aus dem Ruhrgebiet stammen oder heute dort leben. Jedes Museum …mehr

[09.10.2014]

Das Emil Schumacher Museum, Hagen ist noch ganz frisch – seit fünf Jahren erst gibt es das Haus am Museumsplatz in Hagen. Am 28. August 2009 feierte der vom Mannheimer Architekturbüro …mehr

Photobookmuseum / Foto: Daniel Zakharov

[20.09.2014]

Ein Museum für Bücher? Das klingt erst einmal nach einer papiertrockenen Angelegenheit, zumindest für alle Nicht-Bibliophilen da draußen. Wenn ein solches Museum es aber schafft, …mehr

[24.07.2014]

Das quietschende Zischen eines in einiger Entfernung bremsenden Regionalzugs, das an- und abschwellende Sausen von vorbeifahrenden Autos, das irisierende Rauschen von Blättern im Wind, …mehr

Frank Stella, Khurasan Gate I, 1968, Malerei + Acryl auf Leinwand, 240 × 720 cm

Es ist vielleicht eines der kulturell umstrittensten Ereignisse des Jahres 2016: Der in Berlin und Ahrensburg ansässige Jonathan Meese wird Richard Wagners Parsifal für die Festspiele in Bayreuth …mehr

Prof. Dr. Kurt Wettengl / Museum Ostwall im Dortmunder U

[10.06.2014]

Herr Dr. Wettengl, sprechen wir über die Aufgabe des Kuratierens. Worum geht es für Sie in erster Linie dabei?

Kurt Wettengl: Für uns ist es wichtig, dass jede Wechselausstellung einen …mehr

links: Pietro Lorenzetti, Imago Pietatis, um 1340, Lindenau-Museum, Altenburg/rechts: Arnulf Rainer, Fingermalerei Kreuz-Übermalung, 1987

[20.05.2014]

Als interdisziplinäres Kooperationsprojekt der Katholisch-Theologischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und des Kunstgeschichtlichen Instituts der Ruhr Universität …mehr

Bjoerk, Biophilia, 2011, Kunsthalle Recklinghausen

[07.05.2014]

Die blasse, dünne Frau im Partykleid im Stil der Zwanziger Jahre zieht den dichten Federsaum eng an sich. Wie ein Wesen aus einer anderen Welt steht sie in der schroffen Landschaft von …mehr

[04.05.2014]

Seit 2007 leitet Dr. Tayfun Belgin das Osthaus Museum Hagen. Zusammen mit dem Emil-Schumacher-Museum bildet es das Kunstquartier – ein Zentrum für Malerei. Belgins vorhergehenden …mehr

Quadriennale Düsseldorf 2014: Brunnen vor dem Museum Kunstpalast

[15.04.2014]

Da gerät sie schon ganz am Anfang aus dem Ruder, die Planung für die Quadriennale in Düsseldorf: Pünktlich zur Öffnungszeit auf dem Weg zur Kunsthalle fällt der Blick auf das K20 direkt …mehr

[03.04.2014]

Seit 1967 gibt es die Art Cologne, die 48. Ausgabe der ältesten Kunstmesse der Welt beginnt am Donnerstag, den 10. April 2014. Mit dabei sind auch die Kölner Galeristen Hammelehle und …mehr

K. O. Götz, Jupiter – 18.4.1958, 1958 / U.d.Z – 19.4.1958, 1958 / Matador – 17.4.1958, 1958, Installationsansicht Museum Küppersmühle Duisburg

[02.04.2014]

Diese Bilder ähneln sich. Es sind abstrakte Farbspuren auf Leinwand. Viel in Schwarz-Weiß, Farbe wird sparsam eingesetzt. Doch wie kann es sein, dass man in weißen Tupfen auf schwarzem …mehr

[26.03.2014]

Mal in Marl gewesen? Nein? Vollstes Verständnis, schließlich ist die Bergbau- und Chemieindustriestadt in der Nähe von Recklinghausen nicht unbedingt ein Touristenhotspot. Dabei hat das …mehr

Von Bürgern, Blumen und Beton

Mischa Kuball bespielt das Skulpturenmuseum Glaskasten in Marl mit seiner Arbeit Les Fleurs du Mal.

[26.03.2014]

Mal in Marl gewesen? Nein? Vollstes Verständnis, schließlich ist die Bergbau- und Chemieindustriestadt in der Nähe von Recklinghausen nicht unbedingt ein Touristenhotspot. Dabei hat das dort ansässige Skulpturenmuseum Glaskasten eine beachtliche ständige Sammlung vorzuweisen und ist unbedingt einen Besuch wert, auch ein Skulpturenpark gehört dazu. Seit dem 23. März gibt es einen Kunst-Neuzugang im öffentlichen Raum. Mischa Kuball hat dem Direktor des Hauses, Georg Elben, und den Marler Bürgern und Bürgerinnen eine Arbeit für den Außenraum geschenkt: Les Fleurs du Mal, Bestandteil seiner public preposition-Reihe.

Waren Sie vor Ihrem aktuellen Projekt schon einmal in Marl?

Mischa Kuball: Ich kenne Marl seit Mitte der 80er Jahre. Das Skulpturenmuseum Glaskasten Marl hatte schon eine ganz starke Profilierung durch den Vorgänger von Georg Elben, Uwe Rüth, der immer nach einer Schnittstelle zwischen dem klassischen Skulpturbegriff – wie er sowohl im Museum als auch im Außenraum vorzufinden ist – und Soundexperimenten, Klangräumen sowie Medienkunst gesucht hat.

Wie hat sich Marl seit Ihren ersten Besuchen in den 80er Jahren bis heute verändert? Was ist signifikant für diese Stadt?

M. K.: Leider bildet Marl keine Ausnahme in Bezug auf das, was in vielen Städten der Ruhrregion zu beobachten ist und ich in meiner Arbeit New Pott genauer untersucht habe: Der Kohle- und Stahlabbau geht zurück! Weil es sozusagen europäischer Wille ist. Ohne Förderung wäre die deutsche Steinkohle auf dem Weltmarkt nicht wettbewerbsfähig. In Marl gibt es einen hohen Energiebedarf für die chemische Industrie, die wird jedoch nicht mit heimischer Kohle erzeugt, nein die Kohle hierfür wird zu 80% aus Australien importiert. Obwohl sie so einen weiten Weg hinter sich hat, ist sie immer noch preisgünstiger als die deutsche, geförderte Steinkohle. Genau wie andere Städte wird auch Marl sich fragen müssen, was hier passieren soll, wenn ab 2017 keine Kohle mehr abgebaut werden wird. Man kann aktuell schon beobachten, wie sich die Stadt aufgrund von mangelnden Einnahmen aus der Verantwortung zurückzieht. Es gibt Deals, die hier funktionieren, wie zum Beispiel, dass sich die Sprayer im Stadtbild weitestgehend zurückhalten, dafür aber eigene Wände von der Stadt zugewiesen bekommen. Deswegen sind auch die Skulpturen im öffentlichen Raum in einem einigermaßen guten Zustand. Das Museum hat ja nur vergleichsweise kleine Mittel, so dass es nicht mit den großen Häusern in der Ruhrregion wie Essen oder Dortmund konkurrieren kann. Was hier fehlt, anders als in anderen Städten, ist ein stärkeres Setzen auf die Kunstkarte. Vielleicht kann ein Projekt wie Les Fleurs du Mal diesen Gedanken ja intensivieren?

Wie ist die Zusammenarbeit mit dem Skulpturenmuseum zustande gekommen?

M. K.: Ich habe im Rahmen des Marler Videokunstpreises schon einmal eine Arbeit hier gezeigt, war aber nie Preisträger oder besonders verbunden mit dem Haus in dem Sinne, dass ich eine Arbeit hier hätte. Mit der Berufung Georg Elbens zum Nachfolger von Uwe Rüth fand nach 30 Jahren ein Generationswechsel statt. Als Georg Elben seine Arbeit in Marl aufnahm, haben wir uns intensiv über die Situation hier vor Ort ausgetauscht. Da kam mir die Idee, ihm eine Arbeit zu schenken, als eine Art Antrittsgeschenk. Es war sofort klar, dass es keine Arbeit für die Sammlung im Innenraum des Museums sein würde, sondern es etwas sein sollte, was mit der Stadt und den Bürgern in der Stadt zu tun hat. So entstand die Idee, ein Projekt für den Außenraum zu entwickeln. Es gibt natürlich schon prominent Kunst im öffentlichen Raum von Marl, vor allem am Creiler Platz. Aber die städtische Situation hat sich verändert, indem man das Einkaufszentrum Marler Stern umgebaut hat. Andere Bereiche der Stadt sind dadurch wirtschaftlich nicht mehr erfolgreich. Dadurch hat sich auch der Blick auf die Stadt, besonders auf das Rathaus und das Museum, die sich in Marl ja in ein und demselben Gebäudekomplex befinden, verändert. Eigentlich ist das eine gute Konstellation, dass sich hier die künstlerische und die politische Situation auf einem Platz konzentriert, in einem Gebäude, das Architekturgeschichte ist. Aber man sieht auch, dass es auf dem Vorplatz einen großen »trockenen« Brunnen gibt, den die Stadt nicht mehr betreiben kann. Wenn man – wie ich das gemacht habe – mit jungen Menschen in Marl spricht, dann wird deutlich, dass sie enttäuscht sind und das Gefühl haben, die Stadt kümmere sich nicht. Mit meinem Projekt möchte ich auch hinterfragen, was es bedeutet, die Verantwortung nicht immer bei den anderen zu suchen, im Sinne von »der müsste!« oder »die müssten!«, sondern wie man selber etwas unternehmen kann, auch wenn es nur eine kleine Geste ist. Ich versuche, über eine Geste, die etwas mit Besuchen und Anerkennen einer Situation zu tun hat, gleichzeitig einen Prozess in Gang zu bringen.

Wie sind Sie bei der Recherche und Konzeptionierung vorgegangen?

M. K.: Ich habe erst einmal das genommen, was sehr weit weg scheint. Wenn man die Situation vor Ort sieht – alles ist aus Beton und die Gebäude sind renovierungsbedürftig. Hier zu sagen, »Ich bring Blumen mit«, damit kann man natürlich keinen dieser Mängel beheben. Der Schaden kann nicht gelindert werden, indem man ein paar Blumen hinlegt. Aber an dieser Stelle war es richtig in der Kombination von Blumen und dem Schriftzug »Les Fleurs du Mal«. Es gibt eine Assonanz zwischen »Marl« und »Mal« – man hätte sich schließlich auch noch ein »R« an das Wortende denken können, manche haben das auch gefordert. Die »Blumen des Bösen« beziehen sich auf Charles Baudelaires 1857 veröffentlichten Texte auf der einen Seite und auf der anderen Seite steht diese Vase mit den Blumen neben der Treppe, wo unter anderem regelmäßig Hochzeitsgesellschaften heruntergehen und für Fotos posieren. Plötzlich taucht da die Frage auf »Muss ich diesen Teil der Stadt auch noch in mein persönliches Glück einbeziehen? Muss da auch noch etwas passieren?«. Das leitet dann zu weiterführenden Fragen, zum Beispiel, ob mit dem Brunnen nicht auch etwas geschehen müsste oder am Spielplatz. Ich möchte von einem Punkt aus dezentral eine Diskussion anregen. Deswegen bin ich häufig nach Marl gefahren, habe mich mit Leuten aus der chemischen Industrie und jungen Auszubildenden aus Hüls getroffen. Ich habe den Bergbau besucht und selbst eine Fahrt auf 1200 Meter unternommen und habe mich mit Jugendlichen unterhalten, die eine Ausbildung dort in der Steinkohle machen. Denn das Knowhow, das hier ausgebildet wird, das wird weltweit abgefragt.

Vielleicht könnten Sie einmal den Aufbau des Projekts skizzieren?

M. K.: Das Projekt setzt sich aus zwei Bestandteilen zusammen, einmal dem leuchtenden Schriftzug »Les Fleurs du Mal«, der deutlich sichtbar am Äußeren des Rathauses prangert. Im Französischen gibt es den Ausdruck »le mal du pays«, das bedeutet Heimweh, darauf referiert der Schriftzug ja auch. Anderseits eben »Les Fleurs du Mal«, wo die Blumen und das Böse auf eine poetische Weise verbunden werden. Ich möchte,  dass sich das an dieser Stelle konzentriert. Außerdem gibt es eine Vase aus Beton, die extra für diesen Ort geschaffen wurde, die mit der Beton-Architektur des Ortes eine Einheit sucht. Hier soll sich nun entscheiden, ob die Marler Bürger und Bürgerinnen in der Lage sind, die Installation in Betrieb zu nehmen oder ob sie das nicht bewerkstelligen können. Dann müssen das Museum und ich das Projekt Ende 2014 beenden.

Ihr Projekt zielt darauf ab, eine Diskussion um die Qualität des öffentlichen Raums anzuregen, einen Ausblick auf das zu geben, was man gemeinsam erreichen könnte. Warum haben Sie sich für einen Titel entschieden, in dem eine negative Konnotation mitschwingt?

M. K.: Dafür habe ich mich ganz bewusst entschieden. Ich halte es für sinnvoller, die Situation so zu benennen, wie sie ist, eben ungeschminkt. Es ist schließlich eine Situation, die so, wie sie ist, nicht bleiben kann. Es kann also nur besser werden, das ist das Zukunftsversprechen. Mein Prinzip ist es, in die Kunst mit dieser Negation hineinzugehen, um Widerstand gegen die von mir, also von außen gemachte Setzung zu formulieren. Die Marler und Marlerinnen können in ihrer Gegenrede ihre ganze gestalterische Energie zum Ausdruck bringen, mit der sie sich möglicherweise bis jetzt ja zurückgehalten haben. Es geht darum, dass die Leute selbst tätig werden müssen und das geschieht eher, wenn sie sich provoziert fühlen. Ich will auf jeden Fall auch provozieren.

Es gibt den brachliegenden Brunnen am Rathausplatz, den Sie bereits kurz angesprochen haben und über den sich einige der von Ihnen befragten Bürger beschwert haben. Warum haben Sie sich dazu entschieden, in nächster Nähe eine Vase aufzustellen, statt den Brunnen mit Blumen befüllen zu lassen, wie es etwa im Bereich des Guerilla Gardenings häufig von Bürgern selbst angegangen wird?

M. K.: Ich hege große Sympathien für das Guerilla Gardening, da wo es Sinn macht. Mit der High Line in Chelsea, New York, hat man ja gesehen, wie das sein kann, wenn man einmal im großen Maßstab etwas in die Hand nimmt und dadurch eine neue Qualität schafft. Für Marl wäre das nicht das richtige Mittel, denn der Rathausplatz ist von Grün umgeben. Das hätte die Situation verwässert. Gerade die abstoßende Betonvase, die so aussieht als wäre sie wie ein Pickel aus der Architektur gewachsen und der Schriftzug, der wie eine Leuchtreklame die Blumen des Bösen annonciert, am Rathaus selbst, wo die Stadtpolitik gemacht wird, das sind für mich die harten unverhandelbaren Grundvoraussetzungen. Ich will aus einer konsequenten, sich entgegenstellenden Position heraus diese »Blumen für Marl« fordern.

Warum Schnittblumen und keine Topfpflanzen? Wäre das bei einer angepeilten Projektdauer bis Ende des Jahres nicht praktikabler gewesen? Schnittblumen verwelken schließlich ziemlich schnell. Das heißt, sie müssen regelmäßig ausgetauscht werden …

M. K.: Die Vergänglichkeit der Blumen gehört konstitutiv zum Projektaufbau. Ich beziehe mich auf »Rose für direkte Demokratie« von Joseph Beuys von 1972. Beuys hat ein Modell angelegt, was heißen soll: Nimm was da ist, so wie es ist, aber gleichzeitig musst du, damit sich das einlöst, was damit verbunden ist – ob das nun die Beziehung zu einer Person oder seiner Stadt ist – selbst aktiv werden. Es reicht eben nicht, etwas hinzustellen und darauf zu vertrauen, dass das schon werden wird. So etwas benötigt Pflege und ein dauerhaftes Versprechen an diesen Ort. Deswegen müssen die Blumen verwelken, weil durch diesen Verfall die darin implizite Aufforderung liegt, die Situation ernst zu nehmen.

Dann müssen sich die Bürger und Bürgerinnen aber auch um die Entsorgung der verwelkten Blumen kümmern?

M. K.: Ja, das bleibt den Bürgern und Bürgerinnen überlassen. Wir werden das natürlich begleiten, schließlich ist das Projekt auch für uns ein Lernprozess. Aber eigentlich geht es genau darum, dass das selbstständig erledigt wird.

Ist die Arbeit romantisch?

M. K.: (lacht) Wer hier heiratet und dann auch noch unter den Blumen des Bösen sein Versprechen abgibt und ein Hochzeitsfoto macht, da ist schon eine Drehung drin.

Wie lange wird die Arbeit in Marl bleiben?

M. K.: Wir stehen in einem schwierigen Wechselprozess. Jeder möchte ja seine Stadt lieben. Merlin Bauer hat das für Köln mit »Liebe deine Stadt« als Aufforderung formuliert, irgendwann ist sein Schriftzug aber zum Bestandteil der Stadtdekoration geworden. Das ist immer das Problem bei Dingen, die dauerhaft sind. Deswegen habe ich mich dazu entschlossen, dass das Projekt in Marl bis zum Ende des Jahres 2014 laufen wird und wir danach weiterschauen. Wenn die Leute deutlich machen, dass sie sich weiter um das Projekt kümmern möchten, dann hat die Arbeit viel erreicht und kann bleiben. Wenn nicht, kommt sie weg – in sicherer Verwahrung!

Besonders spannend wird sicher, zu sehen, wie die Installation anlässlich der 50. Verleihung des Grimme-Preises bespielt wird, die in diesem Jahr in Marl stattfinden wird. Parallel wird dann ab dem 4. April im Skulpturenmuseum Glaskasten die Ausstellung »Fernseh-Objekte« mit alten und neuen Arbeiten von Günther Uecker gezeigt.

Weitere Informatioen unter: www.skulpturenmuseum-glaskasten-marl.de

 

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© Peter Boettcher / Kraftwerk / Sprüth Magers

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© VG Bild-Kunst, Bonn 2012
Foto: Kunstmuseen Krefeld, Volker Döhne

[14.12.2012]

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© VG Bild-Kunst, Bonn 2012, Foto: Ludwig Galerie Oberhausen

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Bildcredit: Videostudio Museum Folkwang Essen, Videostudio, 1984, Video (Still), Regie: Stanislaw Bareja, Kamera: Wilfried Litke, © Museum Folkwang

[01.12.2012]

Gerade eben erst berichteten wir über Kunst im Fernsehen, jetzt geht’s um Fernsehen als Kunst! In den 60er Jahren revolutionierte Videokunst die künstlerische Praxis. Die Ausstellung …mehr

© Galerie Maulberger München
Foto: Kunsthalle Recklinghausen

[28.11.2012]

Mit nur einem Mausklick können Sie sich bequem vom Bett aus unseren aktuellen Neuzugang anschauen! Jetzt nicht mehr nur in der Kunsthalle Recklinghausen, sondern auch in den virtuellen …mehr

[28.11.2012]

Auf Arte gibt es jetzt mit »Alles für die Kunst« einen Talentwettbewerb für Künstler. Endlich können auch Akademiker Castingshows gucken, ohne vorher die Vorhänge zuzuziehen.

Die …mehr

Bildcredit: David Hockney "Woldgate Woods, 21, 23 & 29 November 2006" © David Hockney Photo: Richard Schmidt

[21.11.212]

Groß, bunt und versch(r)oben – die David-Hockney-Ausstellung »A Bigger Picture«, die anlässlich des 75. Geburtstag des Künstlers im Kölner Museum Ludwig gezeigt wird, ist nichts für …mehr

© (Thomas Grochowiak) VG Bild-Kunst, Bonn 2012 Foto: Kunsthalle Recklinghausen

[30.10.2012]

Als Peter August Böckstiegel im Jahr 1923 seinen »Vater Thorlümke« malte, war dem aus Westfalen stammenden Maler nicht bewusst, dass es irgendwann im Netz stehen würde: Gemeinsam mit …mehr

(c) Tanja Goethe: Reside

[30.10.2012]

Wenn die letzten Teelichter noch in den Kürbissen verglimmen, beginnt in Essen die Ausstellungsreihe »Totale«. Ab dem 1.11. wird das Maschinenhaus ein Jahr lang mit wechselndem Programm …mehr

Nam June Paik, Mercury 1991, im Besitz der Kunststiftung NRW

[24.10.2012]

Alle zwei Jahre verleiht die Kunststiftung NRW den Nam June Paik Award. Am 31. Oktober wird im Kunstmuseum Bochum der mit 25.000 € dotierte Preis zum bereits sechsten Mal vergeben.  …mehr

[18.10.2012]

Am kommenden Samstag lockt das Kölner Wallraf-Richartz-Museum junge Besucher mit alternativen Abendgestaltung: Hier steigt die 9. Kunstnacht unter dem Motto »Tanzt die Avantgarde«.  …mehr

[10.10.2012]

Am 13. Oktober findet die feierliche Verabschiedung von Kaspar König, Direktor des Kölner Museum Ludwig, statt.

Bye-bye König, willkommen Kaiser! Gut ein Jahr, nachdem bekannt wurde, …mehr

Brokatschuh mit Perlenstickerei, Mitte 18. Jh., Sammlung Falckenreck (Jürgen Vogel, LVR-LandesMuseum Bonn)

[30.09.2012]

Rucke di guh, rucke di guh, so viele Schuh! Unter dem Motto »Vom Ötzi-Schuh zum High Heel« zeigt das LVR-Landesmuseum Bonn noch bis zum 10. März 2013 die Ausstellung »Schuhtick«.

Sie …mehr

Fliehende kleine Nilpferde, Foto: Agnes Brigida Giannone

[21.09.2012]

Nachts im Zoo. Klingt wie ein Kinofilm oder ein Kindertraum: Die Künstlerin Agnes Brigida Giannone schlich sich nachts mit einer Kamera bewaffnet durch den Zoo von Singapur – einige …mehr

Oliver Kruse: Neigungen

[21.09.2012]

Nach zweijähriger Pause findet in Köln nun wieder die »plan 12« statt. Vom 21. bis zum 28. September gibt es eine Woche lang in Köln rund 40 Projekte zu dem Thema »Szenario lebenswerte …mehr

© Fiebach & Minninger, Felix Kultau, Atelieransichten

[31.08.2012]

Rund 70 Galerien, zwei Städte, ein Wochenende: Der Saisonauftakt der Kölner und Düsseldorfer wartet mit einem vollen Programm auf. Auf dem Vernissagen-Marathon »Cologne Düsseldorf Open …mehr

Credits: Michal Rovner: Current © Achim Kukulies / Ruhrtriennale, 2012

[28.08.2012]

Bochum, Bottrop, Duisburg, Essen und Gladbeck – fünf Orte, ein Event: Die mittlerweile elfte Ausgabe der Ruhrtriennale bietet noch bis Ende September ein umfassendes und vor allem …mehr

[24.08.2012]

Berlin ist das deutsche Zentrum der Street-Art-Bewegung? Von wegen! Auch NRW hat in punkto Sticker und Stencils einiges zu bieten. Der Kölner Künstler ›van Ray‹ verschönert mit seinen …mehr

Papiertheater Heribert Schulmeyer

[22.08.2012]

Im Kölner Kunsthaus Rhenania findet vom 30. August bis zum 2. September das zweite Stromfestival statt. Wir sprachen mit der Festivalleiterin Patrizia Marchese über die Entstehung des …mehr

L.E.T. Photocredit: Roman Roitman Courtesy: cityleaks

[07.08.2012]

Wir haben euch um eure schönsten Street-Art-Fotos gebeten, Leser Yann schickte uns einige Schablonen-Arbeiten des Düsseldorfer Künstlers L.E.T (les enfants terribles). Vielen Dank!  …mehr

Monkeybusiness: 'Jan M. Sieber'

[02.08.2012]

Die PLATINE ist ein kleines, aber feines »Festival für elektronische Kunst und alternative Spielformen«. Wir haben Lukas Höh, der an der Köln international School of Design studiert und …mehr

Na, Hyun: Suspended process, 2010
Detail view, Mixed media, 130x105x100cm Photo Credit to Artist

[02.07.2012]

Die 9. Ausgabe des Kultur- und Austauschprogramm der NRW Kulturstiftung verlässt den europäischen Kontinent.

Kimchi, eine Art koreanische Nationalgemüsegericht, ist dem deutschen …mehr

[28.06.2012]

Seit dem 22. Juni steht fest, wer ab Januar 2013 der neue Herr im Hause Folkwang ist: Tobia Bezzola. Die Wahl der Findungskommission fiel einstimmig auf den Schweizer Kunsthistoriker.  …mehr

"Kerze" Offset-Edition (2011) der Tate Modern, London nach einem Original (Öl auf Leinwand)
auf Aludibond mit Diasec, matt, ca. 78,5 x 78,5 cm

[28.06.2012]

Ein Sprichwort sagt, dass sich Glück mehrt, wenn man es teilt. Der Überzeugung ist auch Richter und unterstützt den Bau eines Obdachlosenhauses.

»Haben Sie vielleicht Interesse an der …mehr

[28.06.2012]

»Polizei löst Künstlerparty auf« titelte der Kölner Stadtanzeiger am 18. April in seinem Lokalteil. Gemeint war das Kölner Gastspiel des Düsseldorfer Single Clubs, der nun zum letzten …mehr

[28.06.2012]

Street Art ist schon längst kein reines Hauptstadtphänomen mehr. 2010 zeigte das Folkwang Museum die Ausstellung »Hacking the City«, und spätestens, seit dem Kölner Cityleaks Festival im …mehr

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Liebe Besucherinnen und Besucher,

seit 2006 gibt die museumsplattform nrw einen umfassenden Einblick in die Sammlungen und Aktivitäten ausgewählter NRW-Museen – und regt damit zugleich auch ein neues Publikum zum Museumsbesuch an. Monatlich 13.000 Besucher*innen belegen das Interesse an diesem einzigartigen Instrument zum interaktiven und kommunikativen Umgang mit Kunst im Netz.

Ein intensiv gepflegter und konstant ausgebauter Newsbereich mit Hinweisen zu Ausstellungen und Veranstaltungen oder Features aus der Kunstszene NRWs gehört ebenfalls dazu. 2013 erhielt die bereits seit zehn Jahren aktive Online-Plattform den bedeutenden Grimme Online Award.

Für den Ausbau dieses Online-Angebots sind wir auf den dauerhaften Beteiligungswillen der Museen angewiesen. Auch wenn die aktive Ausgestaltung derzeit nicht erfolgen kann, laden wir Sie doch herzlich ein, unser breites Angebot zum interaktiven und kreativen Umgang mit der Bildenden Kunst und ihren vielfältigen Formen medialer Vermittlung spielerisch zu erkunden.

Ihr NRW KULTURsekretariat