• Monika Baer, Überlieferung verpflichtet, 2014
Acryl und Öl auf Leinwand
250 x 220 cm
Photo: Jens Ziehe
Courtesy the Artist, Galerie Barbara Weiss, Berlin
Greene Naftali Gallery, New York
    »Große Spritztour«: Monika Baer in Mönchengladbach
    Gemeinsam mit der Kestnergesellschaft Hannover zeigt das Museum Abteiberg Werke von Monika Baer …mehr
  • © Thomas Kiesewetter // Foto: Jochen Littkemann
    Mehr Kunst klicken!
    Zum neuen Jahr gibt es fünf neue Werke aus der Kunsthalle Bielefeld …mehr
  • SALON DES ORDINATEURS
    Die erste Ein-Mann-Retrospektive für Tim Berresheim im Ludwig Forum in Aachen. …mehr
  • Links: Hausfrau, 34 & Kaufmann für Überseehölzer, 44 (Copyright: Beate Rose); rechts: Metzger, 36 & Fleischfachverkäuferin, 35 (Copyright: Nadine Preiß/Damian Zimmermann)
    »Heute will man Emotionalität festhalten, früher eher den Status.«
    Das LVR-LandesMuseum Bonn zeigt ab dem 22. Oktober »Paare«, ein Foto-Projekt von Beate Rose, Nadine Preiß und Damian Zimmermann …mehr
  • Eine Insel, zehn Pavillons
    Stiftung Insel Hombroich ist neu auf der Museumsplattform NRW. …mehr
EGO UPDATE. Die Zukunft der digitalen Identität im NRW-Forum Düsseldorf

[04.10.2015]

Düsseldorf, so erklärt der Einführungstext der Ausstellung »Ego Update« im NRW-Forum, sei die Selfie-Hauptstadt Deutschlands. Das Time-Magazin habe diese weltweite Erhebung gemacht und …mehr

»Die Leute waren schon sehr enttäuscht, dass da kein Imbiss reinkommt.« So wurden Anne Mahlow und Leander Ripchinsky mit der harten Künstlerrealität konfrontiert, als sie einen ehemaligen China-Imbiss …mehr

Ludger Gerdes, Angst, 1989, Marl Rathaus

[03.08.2015]

»Ist das Kunst, oder kann das weg?« Dieser – zugegeben – etwas abgegriffene Satz rutscht vielen Marl-Erstbesuchern unweigerlich heraus. Zu Recht. Die Antwort ist allerdings immer: »Es …mehr

Allan Gretzki, Am Güterbahnhof

[31.07.2015]

Am 24. Juli 2010 starben bei einer Massenpanik auf der 19. Loveparade in Duisburg 21 Menschen. Die Ursache der Katastrophe ist noch immer nicht abschließend geklärt. Das Unglück …mehr

Jeff Elrod »West Gray«, UV-Ink und Acryl auf
Leinwand, 224,2 x 224,2 cm, 2013
James Diner, dsam partners, London

[28.06.2015]

Der glamouröse Geist der Stadt New York hat bis heute eine anziehende Wirkung und das nicht nur auf gewöhnliche Touristen, sondern auch auf junge Künstlerinnen und Künstler. Einstige …mehr

[19.06.2015]

Denkt man an China, so fallen einem Begriffe wie Megacities, Wirtschaftsboom, Unterdrückung oder auch einfach nur der Schnellimbiss um die Ecke ein. Obwohl sich China mittlerweile zu einem …mehr

Wim Wenders, Dog on the Road to Ayers Rock #2, Uluru, 1977, C-print, 124 x 163.7 cm, © Wim Wenders / Courtesy Blain | Southern

[02.06.2015]

Die Liste der fotografierenden Regisseure ist lang. Anton Corbijn machte sich zunächst als Starfotograf mit Schauspielern als Sujet einen Namen, bevor er 2007 mit Control,  einem Biopic …mehr

[30.05.2015]

In dem vom belgischen Jugendstil-Architekten Henry van de Velde gestalteten Gebäude am Museumsplatz im Zentrum von Hagen hat das Osthaus Museum mit einer beeindruckenden Sammlung sein …mehr

Foto: Christian Wickler

[12.05.2015]

Schon länger nicht mehr in Siegen gewesen? Dann ist es vielleicht mal wieder Zeit: Das Museum für Gegenwartskunst zeigt noch bis zum 7. Juni die Ausstellung »Lucien Freud und das Tier«, …mehr

[09.03.2015]

Das Lehmbruck Museum hat im Jahr 2014 sein 50. Jubiläum gefeiert. Damit war die Neueröffnung des frisch sanierten Lehmbruck-Traktes verbunden. Das Haus spricht bis heute durch die …mehr

Erkka Nissinen, Polis X, © Erkka Nissinen

[08.03.2015]

Was eine schwitzende Heavy Metal Band, verwilderte Hunde in der Wüste, Youtube-Videos von Frauchen mit Chihuahuas und ein sich selbst zerstörender VW Bulli miteinander gemeinsam haben, …mehr

[19.02.2015]

»Ich hab’ schließlich 10 Euro Eintritt bezahlt, da muss man das alles ausprobieren!« Der resolute Herr im dunklen Mantel lässt keinen Zweifel daran, dass er alle lärmenden Elemente von …mehr

[19.01.2015]

Alexander Calder, Untitled, um 1940, Stiftung Lehmbruck Museum, Duisburg

Vor einer weißen Wand und wie schwebend begegnet uns dieses harmonische Kunstwerk im Raum. Wundersamerweise …mehr

[30.12.2014]

Bevor das alte Jahr zu Ende geht, gibt es noch etwas Neues auf der Museumsplattform NRW, nämlich vier neue Werke zur Online-Besichtigung aus dem Museum Schloss Moyland. Der Bestand des …mehr

[10.10.2014]

Zehn Museen des Verbunds RuhrKunstMuseen zeigen in diesem Kunst-Herbst Ausstellungen von fünfzig Künstlern, die entweder aus dem Ruhrgebiet stammen oder heute dort leben. Jedes Museum …mehr

[09.10.2014]

Das Emil Schumacher Museum, Hagen ist noch ganz frisch – seit fünf Jahren erst gibt es das Haus am Museumsplatz in Hagen. Am 28. August 2009 feierte der vom Mannheimer Architekturbüro …mehr

Photobookmuseum / Foto: Daniel Zakharov

[20.09.2014]

Ein Museum für Bücher? Das klingt erst einmal nach einer papiertrockenen Angelegenheit, zumindest für alle Nicht-Bibliophilen da draußen. Wenn ein solches Museum es aber schafft, …mehr

[24.07.2014]

Das quietschende Zischen eines in einiger Entfernung bremsenden Regionalzugs, das an- und abschwellende Sausen von vorbeifahrenden Autos, das irisierende Rauschen von Blättern im Wind, …mehr

Frank Stella, Khurasan Gate I, 1968, Malerei + Acryl auf Leinwand, 240 × 720 cm

Es ist vielleicht eines der kulturell umstrittensten Ereignisse des Jahres 2016: Der in Berlin und Ahrensburg ansässige Jonathan Meese wird Richard Wagners Parsifal für die Festspiele in Bayreuth …mehr

Prof. Dr. Kurt Wettengl / Museum Ostwall im Dortmunder U

[10.06.2014]

Herr Dr. Wettengl, sprechen wir über die Aufgabe des Kuratierens. Worum geht es für Sie in erster Linie dabei?

Kurt Wettengl: Für uns ist es wichtig, dass jede Wechselausstellung einen …mehr

links: Pietro Lorenzetti, Imago Pietatis, um 1340, Lindenau-Museum, Altenburg/rechts: Arnulf Rainer, Fingermalerei Kreuz-Übermalung, 1987

[20.05.2014]

Als interdisziplinäres Kooperationsprojekt der Katholisch-Theologischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und des Kunstgeschichtlichen Instituts der Ruhr Universität …mehr

Bjoerk, Biophilia, 2011, Kunsthalle Recklinghausen

[07.05.2014]

Die blasse, dünne Frau im Partykleid im Stil der Zwanziger Jahre zieht den dichten Federsaum eng an sich. Wie ein Wesen aus einer anderen Welt steht sie in der schroffen Landschaft von …mehr

[04.05.2014]

Seit 2007 leitet Dr. Tayfun Belgin das Osthaus Museum Hagen. Zusammen mit dem Emil-Schumacher-Museum bildet es das Kunstquartier – ein Zentrum für Malerei. Belgins vorhergehenden …mehr

Quadriennale Düsseldorf 2014: Brunnen vor dem Museum Kunstpalast

[15.04.2014]

Da gerät sie schon ganz am Anfang aus dem Ruder, die Planung für die Quadriennale in Düsseldorf: Pünktlich zur Öffnungszeit auf dem Weg zur Kunsthalle fällt der Blick auf das K20 direkt …mehr

[03.04.2014]

Seit 1967 gibt es die Art Cologne, die 48. Ausgabe der ältesten Kunstmesse der Welt beginnt am Donnerstag, den 10. April 2014. Mit dabei sind auch die Kölner Galeristen Hammelehle und …mehr

K. O. Götz, Jupiter – 18.4.1958, 1958 / U.d.Z – 19.4.1958, 1958 / Matador – 17.4.1958, 1958, Installationsansicht Museum Küppersmühle Duisburg

[02.04.2014]

Diese Bilder ähneln sich. Es sind abstrakte Farbspuren auf Leinwand. Viel in Schwarz-Weiß, Farbe wird sparsam eingesetzt. Doch wie kann es sein, dass man in weißen Tupfen auf schwarzem …mehr

[26.03.2014]

Mal in Marl gewesen? Nein? Vollstes Verständnis, schließlich ist die Bergbau- und Chemieindustriestadt in der Nähe von Recklinghausen nicht unbedingt ein Touristenhotspot. Dabei hat das …mehr

[27.03.2014]

Das Kunstmuseum Bonn ist auf der Museumsplattform längst kein unbeschriebenes Blatt, beziehungsweise keine unbetextete Page mehr: Als Partnermuseum des Künstleraustauschprogramms …mehr

Off-Räume in den Passagen am Ebertplatz, Köln
Foto: Thilo Schmülgen

[21.03.2014]

Als das Internationale Besucherprogramm des NRW KULTURsekretariats im Oktober 2013 zum »OFF Spaces«-Rundgang lud, zu dem Leiter und Mitarbeiter der Goethe-Institute aus Irland, Indien, …mehr

Marianne von Werefkin
Zirkus (Vor der Vorstellung), um 1910

[10.03.2014]

Fünf neue Werke aus dem Leopold-Hoesch-Museum in Düren haben den Weg auf unsere Plattform gefunden – alle stammen aus dem frühen 20. Jahrhundert. Die meisten Jahre auf dem Buckel hat …mehr

Prof. Dr. Ferdinand Ullrich / Kunsthalle Recklinghausen

[24.02.2014]

Inmitten der Stadt und gegenüber dem Hauptbahnhof findet sich in einem umgebauten Hochbunker die Kunsthalle Recklinghausen. Ihr Gründungszweck 1950 war es, eine Begleitausstellung zu den …mehr

Installationsansicht Kunsthalle Bielefeld – Ausstellung „To open eyes – Kunst und Textil vom Bauhaus
bis heute“ 2013/2014; Foto: Philipp Ottendörfer

[11.02.2014]

Schon die Leinwand selbst, in ihrer Eigenschaft als textiler Bildträger, liefert Künstlern unendliche Möglichkeiten für materielle und malerische Experimente – zu sehen in der …mehr

Kristina Scepanski / Westfälischer Kunstverein Münster

[29.01.2014]

Kristina Scepanski ist seit einem Jahr Leiterin des Westfälischen Kunstvereins in Münster. Zeitgleich mit ihrem Antritt bezog der Kunstverein seine Räume im Neubau des LWL-Museums für …mehr

Hans Haacke
Fotonotizen, documenta 2, 1959
MGK Siegen

Die Geschenke unter dem Weihnachtsbaum dürfen erst am Dienstag geöffnet werden, dafür haben wir aber noch ein Törchen im Adventskalender für Sie zum Öffnen vorbereitet. Dahinter verbergen sich keine …mehr

Jung Seung, Spectacleless complex (essaie 2), 2013, 2000 nohohon toys, mixed media © Jung Seung

[11.12.2013]

Seit 1990 organisiert das NRW KULTURsekretariat (Wuppertal) das Künstleraustauschprogramm »Transfer«. Die neunte Ausgabe ist zum ersten Mal einem außereuropäischen Land, nämlich Korea, …mehr

Screenshot der Webseite: AlfredFlechtheim.com

[27.11.13]

»Ist doch ganz klar«, heißt es jetzt ganz oft, »der Gurlitt soll die Bilder zurückgeben an die rechtmäßigen Eigentümer.« Doch selbst wenn Cornelius Gurlitt dazu bereit wäre, ist nicht so …mehr

Kippenberger! © Sandra Then
Schauspiel Köln / Schaupieler: Marek Harloff

[13.11.2013]

Martin Kippenberger. Künstler. Früh gestorben. Kölner. Oder nicht? Vieles verschwimmt im Vagen beim Nachdenken über Kippenberger. Wie nähert man sich so einem, der ein unüberschaubares …mehr

Ausstellungsansicht, Foto: Mark Brandenburgh, © Foto: Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, 2013

[13.11.13]

Nicht jedem schmeckt die Summenmutations-Suppe, die John Bock anlässlich seiner ersten, großen Retrospektive unter dem Titel »Im Modder der Summenmutation« für die Kunst- und …mehr

Ulrich Erben, Farben der Erinnerung, 1992 © Stiftung DKM/ Foto: Werner J. Hannappel

[29.10.13]

Unsere Plattform wächst und wächst. Neu in unserer digitalen Kunstsammlung: fünf Werke aus dem Museum DKM, das erst 2009 eröffnet hat und damit das jüngste Haus in unserem Portfolio ist – …mehr

ART.FAIR 2012, Ausstellungsansicht: Galerie Michael Schultz © Boris Breuer

[24.10.13]

Am 31.10. startet die 11. ART.FAIR – zum letzten Mal im Deutzer Staatenhaus, denn im nächsten Jahr steht der Umzug in die Koelnmesse an, home of the one and only Art Cologne – Zeit also für …mehr

Bernd und Hilla Becher, Fachwerkhäuser des Siegener Industriegebietes 1959–1978, © Hilla Becher, Foto: Christian Wickler

[09.09.2013]

Das Museum für Gegenwartskunst in Siegen ist neu auf der Museumsplattform NRW und hat unseren digitalen Bestand um fünf Werke aufgestockt.

Wenn am 21. Oktober das neue Wintersemester …mehr

[06.09.2013]

Vom 6. bis 8. September feiern die Galerien in Köln und Düsseldorf den Start in die neue Ausstellungssaison. Neben alten Bekannten gibt es auch neue Galerien zu entdecken. Die Kanadierin …mehr

»Die Hand reichen statt totbeißen«

DC Open in Düsseldorf und Köln

[06.09.2013]

Vom 6. bis 8. September feiern die Galerien in Köln und Düsseldorf den Start in die neue Ausstellungssaison. Neben alten Bekannten gibt es auch neue Galerien zu entdecken. Die Kanadierin Natalia Hug ist erst im September 2012 mit ihrer Galerie Blanket von Vancouver nach Köln gezogen, unterhielt zunächst interimsmäßig einen kleinen Raum auf der Moltkestraße und nun endlich eine geeignete Location auf der Jülicher Straße. Dort befindet sich seit Neuestem auch die erste eigene Galerie von Jan Kaps, der zuvor schon andere Ausstellungsprojekte wie die »Totale« in Essen realisiert hat.

Ihre Ausstellungsräume haben Sie beide gerade erst eröffnet, dennoch sind Sie ja keine Neulinge in der Kunstwelt. Vielleicht könnten Sie kurz umreißen, was Sie bisher gemacht haben?
Jan Kaps: Ich habe Kunstgeschichte in Düsseldorf studiert und schon vor meinem Studium angefangen, für einen Bildhauer zu arbeiten. Dabei hat sich herauskristallisiert, dass ich mich selbst eher auf der theoretischen Ebene sehe. Mein Interesse galt immer schon der zeitgenössischen Kunst, ich habe in verschiedenen Galerien gearbeitet. Nach dem Studium bin ich nach Berlin zu Sprüth-Magers gegangen. Zunächst hatte ich meine Vorurteile, aber ich konnte mich Berlin gegenüber öffnen. Trotzdem bin ich ins Rheinland zurückgekommen, weil ich es als starken Standort sehe, der eine Historie mit sich bringt und gute Strukturen hat, wenn es um Sammler, Sammlungen, museale Kontexte aber auch Kunstproduktionsorte geht.
Natalia Hug: Ich habe einen Master in Cultural Studies gemacht. Während des Studiums habe ich viele Künstler kennengelernt, die Kunstszene in Vancouver ist ziemlich überschaubar – es gab also einen Lücke zu füllen. Die Galerie »Blanket« habe ich 2006 mit meiner früheren Geschäftspartnerin eröffnet und über sechs Jahre geführt. Ich habe an vielen Kunstmessen teilgenommen. 2007 habe ich dann meinen heutigen Ehemann Daniel Hug kennengelernt. Acht Monate später bekam er das Angebot, als neuer Direktor zur Art Cologne nach Köln zu gehen, ich war also recht häufig in Köln, um ihn zu besuchen und habe dabei natürlich eine Menge Menschen aus der hiesigen Kunstszene kennengelernt. Im Sommer 2012 haben wir die Galerie in Vancouver dann geschlossen und ich habe in Köln einen neuen, winzigen Raum bezogen und die Blanket-Idee mitgenommen. Der Raum war nur 5 × 5 Meter groß, ich habe dort einige Shows mit jungen Künstlern aus dem Rheinland gezeigt. Irgendwann mussten aber neue, größere Räumlichkeiten her.

Ist mit der räumlichen Veränderung auch eine programmatische einhergegangen?
Natalia Hug: Mir ist es sehr wichtig, lokale Kunstproduktion zu unterstützen. Ich habe zwei Künstler aus meinem Programm in Vancouver mitgenommen, die internationale Ausstellungen machen und in Europa leben, so fällt es mir leichter, meine Arbeit zu machen. Außerdem habe ich einige ehemalige Studenten der Düsseldorfer Kunstakademie aus der Klasse von Christopher Williams mit ins Programm aufgenommen. Man muss ein bisschen seine Fühler ausstrecken und schauen, was um einen herum passiert. Das ist gerade hier sehr spannend.

Natalia, wie sehen Sie die Kunstszene im Rheinland, speziell in Köln, im Vergleich zu Vancouver?
Natalia Hug: Nun ja, ich kannte ja schon viele Leute, deswegen war der Umzug kein Schock für mich. Die Kunstszene im Rheinland ist fantastisch. Von der Frankfurter Städelschule bis hin zur Düsseldorfer Kunstakademie oder der Kölner Kunsthochschule für Medien, es passiert viel und ist viel internationaler, als man zunächst vielleicht denkt.

Und Jan, wie sehen Sie das im Vergleich zu Berlin?

Jan Kaps: Wenn ich Berlin als Vergleich heranziehen sollte, dann würde ich sagen, dass es dort eher ein Sich-gegenseitig-totbeißen als ein Sich-gegenseitig-die-Hand-reichen gibt. Es mag sein, dass ein Teil der Freundlichkeit sehr oberflächig ist, natürlich gibt es auch hier Konkurrenz. Dennoch denke ich, dass man eher einander zuarbeitet, gerade, wenn man aus einer Generation stammt. Es steckt eine größere Qualität in dem, was getan wird. In Berlin gibt es eine riesige Anzahl an Galerien und noch viel mehr Künstler, alles ist hip und lässt daher manchmal an Ernsthaftigkeit vermissen. Das sind zwei verschiedene Standorte und Standpunkte, die beide ihre Berechtigung haben. Mir ist die Mentalität hier näher, deswegen habe ich mich auch entschieden, mich hier zu festigen.

Wie ist der Kontakt zwischen Ihnen zustande gekommen? Und wie kam es dazu, dass Sie nun nur wenige Häuser voneinander entfernt Ihre Galerien eröffnet haben?
Natalia Hug: Wir haben uns durch Stefanie Stein, die ich zu den DC Open bei mir zeige, kennengelernt. Auf einer Eröffnung sind wir ins Gespräch gekommen, ich habe ihm mein Leid über den zu kleinen Raum geklagt.
Jan Kaps: Ich war damals auf der Suche nach Räumlichkeiten im Belgischen Viertel und habe dabei so ziemlich jeden Secondhandladen und jede Mutter, die Babyklamotten verkauft, gefragt, ob sie nicht ein freistehendes Ladenlokal kenne – zum Glück hat es irgendwann geklappt. Ich freue mich umso mehr, dass ich auf der Jülicher Straße fündig geworden bin.
Natalia Hug: Jan hat zum Glück nicht nur einen, sondern gleich zwei Räume gefunden und mich angerufen.
Jan Kaps: Das war natürlich perfekt. Schließlich schafft man so einen Synergie-Effekt. Gemeinsam können wir die Straße beleben. Gleich ums Eck hat ja auch Marietta Clages ihre Galerie, das macht es natürlich leichter, mehrere Eröffnungen an einem Abend zu besuchen und einen neuen Standort zu beleben.

Wieso haben Sie sich für die Jülicher Straße entschieden? Waren es rein praktische Erwägungen?
Jan Kaps: Die Jülicher Straße war lange etwas totgesagt, dabei ist das Umfeld hier super und die Anbindung gut.
Natalia Hug: Natürlich sind wir vor allem hier, weil wir hier Räume gefunden haben. Außerdem haben wir hier neben Marietta Clages, M29 und Jablonka in direkter Nachbarschaft, auch Figge von Rosen ist nicht weit weg. Gemeinsam können wir diese Ecke wiederbeleben. Schließlich ist es ein geschichtsträchtiger Ort, Kippenberger hat ja im Hotel Chelsea gleich ums Eck gewohnt. In meinen Räumen hat Lutz Becker bis 2006 den »Schnittraum« mit einem fantastischen Programm betrieben, bevor er in die Schweiz gegangen ist. Hier gibt es wirklich eine gute Energie.

Jan, Sie haben bisher Ausstellungen in verschiedenen Kunsträumen realisiert. Wie kamen Sie zu der Entscheidung, nun eine eigene Galerie zu eröffnen?
Jan Kaps: Ich denke, eine eigene Galerie ist wichtig, um Beständigkeit in meine Arbeit zu bringen. Man muss eine kontinuierliche Anlaufstelle schaffen, sowohl für Künstler und Sammler als auch für Interessierte. Nur so kann man Künstler unterstützen. Deswegen wollte ich eigene, feste Räumlichkeiten und damit ja auch einen Traum realisieren.

Aber man schafft natürlich auch eine gewisse Verbindlichkeit, was Stringenz anbelangt …
Jan Kaps: Ja, natürlich. In dem Moment, wo man sich entscheidet, eine eigene Galerie zu eröffnen, legt man sich fest. Man hat eine Programmatik und eine Verantwortung den Künstlern gegenüber. Ich habe ja auch den Anspruch, neue, frische Sachen zu zeigen, die noch nicht so kontextualisiert, aber von internationaler Relevanz sind. Gleichzeitig bedeutet eine Galerie eben auch, dass man nicht mehr so viel Zeit hat, andere Projekte zu realisieren.

Was werden Sie während der DC Open zeigen?
Natalia Hug: Ich zeige während der DC Open eine Ausstellung mit Arbeiten der in Köln lebenden Künstlerin Stefanie Stein. Das ist die erste Ausstellung meiner Galerie mit dieser Künstlerin. Sie hat bei Rosemarie Trockel studiert und arbeitet mit minimalistischer Statik und beschäftigt sich in ihren Arbeiten mit Fragen der Geometrie. Bei meinem letzten Besuch ihres Studios erzählte sie mir, dass sie sich von Naturgegebenheiten wie zum Beispiel dem Horizont inspirieren lässt, den Linien in der Natur. Als es darum ging, einen Pressetext für die Ausstellung zu verfassen, war uns klar, dass wir etwas Besonderes machen wollten. Sie schlug vor, einen Text zu nehmen, den der Philosoph Marcus Steinweg für sie geschrieben hat. So ist ein schöner, ziemlich ungewöhnlicher Text über ihre Arbeiten entstanden, den man fast schon gerahmt in der Ausstellung aufhängen könnte.
Jan Kaps: Ich mache eine Show über Malerei. »A Show About Painting« – so lautet auch der Titel der Ausstellung mit den beiden Künstlern Michail Pirgelis und David Ostrowski. Ostrowski ist ein klassischer Maler, der bei Albert Oehlen studiert hat und sich in seinen Arbeiten viel mit Fehlern und dem Scheitern in der Malerei auseinandersetzt, aber auch mit der absoluten Perfektion, die er auf die Leinwand bannt. Pirgelis benutzt für seine Arbeiten die Außenhaut oder Türen von alten Flugzeugen und betrachtet sie wie abstrakte Leinwände, auf denen Malerei passiert. Auf den monochromen Flächen ergeben sich durch Verschmutzungen, die Pirgelis bearbeitet, malerische Strukturen, wobei er selbst Bildhauer bleibt. Uns alle verbindet eine Freundschaft, deswegen ist es schön, diese Ausstellung zu zeigen. Für mich stehen beide Künstler außerdem für eine junge, aufstrebende Generation von Kölner Künstlern. Das bekommt im Kontext der Septembereröffnungen zu den DC Open eine besondere Strahlkraft.

Sie beide haben sich entschieden, junge Künstler aus der Region zu zeigen, anstatt auf große Namen zu setzen, wie es viele der etablierten Galerien anlässlich der DC Open tun. Mit welchem Programm beziehungsweise welchen Künstlern werden Sie Ihr erstes Jahr weitergestalten?
Natalia Hug: Mein Programm steht bis zum Ende des Kalenderjahres. Ich werde eine Gruppenausstellung mit Matthias Wollgast, Alwin Lay und Johannes Bendzulla zeigen. Die drei arbeiten schon seit einiger Zeit zusammen, sie kennen sich aus Düsseldorf. Ich habe einige neue Positionen sehr talentierter, junger Künstler in meinem Programm. Im Dezember werde ich an einer Kunstmesse in Miami teilnehmen, die Bestandteil der NADA (New Art Dealers Alliance) ist, bei der ich schon seit meiner Zeit in Vancouver involviert bin. Ich freue mich schon sehr darauf, einige dieser Künstler in Miami vorzustellen.
Jan Kaps: Strenge Programmatiken, wie sie andere Galerien häufig fahren, sich einem Konzept verschreiben und zu versuchen, alles dort hineinzupressen, das ist nicht meine Art. Was kommen wird, lasse ich lieber offen – aber es wird spannend!

Was werden Sie sich in den kommenden Tagen anschauen?
Natalia Hug: Ich werde auf jeden Fall zur Eröffnung der Ceal-Floyer-Ausstellung im Kölnischen Kunstverein gehen, es ist ja die erste unter der Leitung von Moritz Wesseler. Außerdem werde ich mir Thomas Ruff in der Galerie Konrad Fischer anschauen und bei Christian Nagel vorbeischauen, er zeigt Stephanie Taylor, eine tolle Künstlerin.
Jan Kaps: Was interessant ist, dass sich in der letzten Zeit ein paar Räumlichkeiten verschoben haben, zum Beispiel ist der »Raum Drei« umgezogen und zeigt zur Wiedereröffnung Ann Chathrin Høibo von Standard Olslo, bei Capitain und Buchholz werde ich auch vorbeischauen und in Düsseldorf werde ich Sies + Höke und Julia Stoschek einen Besuch abstatten. Außerdem kuratiert Jana Baumann, eine Freundin von mir, in den alten Räumen von Natalia auf der Moltestr. 81 eine Ausstellung.

DC Open, 6. bis 8. September 2013 in Düsseldorf und Köln
Alle Ausstellungen finden Sie unter www.dc-open.de

Emscherkunst.2013, Foto: Vera Lisakowski

[03.09.13]

»Ich wohne hier um die Ecke und wollte mich mal umsehen«, erklärt der grauhaarige Herr im Karohemd, als er die ehemalige Eckkneipe in Duisburg-Marxloh betritt. Verständnislos blickt er auf …mehr

Maya Hayuk, ALL ACCESS_1, CityLeaks Urban Art Festival Cologne 2013, Foto Robert Winter

[02.09.2013]

Am 2. September startet das zweite CityLeaks Festival. Statt reiner Dekoration gibt es diesmal auch urbane Interventionen von über 40 nationalen und internationalen Künstlern.

Kunst oder …mehr

Inges Idee, Zauberlehrling, Foto: Roman Mensing, Emscherkunst

[19.07.13]

Noch bis zum 6. Oktober lockt die Open-Air-Ausstellung »Emscherkunst.2013« zum Besuch ins Ruhrgebiet – ein perfekter Tagesausflug für die Ferienzeit, der sich sogar mit dem Programm der …mehr

Sanford Wurmfeld, Cyclorama, 2000 © Sanford Wurmfeld, Foto: Achim Kukulies, Düsseldorf

[15.07.2013]

Das Osthaus Museum liegt in Hagen, hat aber bei uns ein zweites, digitales Zuhause gefunden und vier neue Werke an unsere virtuellen Wände gehängt, beziehungsweise auf unsere Plattform …mehr

[02.06.2013]

Es ist zwar noch ein Weilchen hin, aber es lohnt, jetzt schon einen Blick ins Programm der Ruhrtriennale 2013 zu werfen – wir haben ein paar Highlights herausgepickt.

Sechs knappe …mehr

© VG Bild-Kunst, Bonn 2013, Foto: Günter Thorn

[17.06.2013]

Schönes Sommerwetter verleitet eher zum Park- als zum Museumsbesuch. Ein kleine Dosis Kunst bekommen Sie aber auch für einen schnellen Klick: Die Museumsplattform hält einige neue Werke …mehr

[02.06.2013]

Sommerzeit = Festivalzeit. Das gilt nicht nur für die Freunde von populärer Musik, sondern auch für jene der bildenden und darstellenden Künsten. Wer statt auf dem »Melt« bei Regen im …mehr

Otto Eckmann: Schwertlilien, 1895, Foto: MSM / Maurice Dorren

[29.05.2013]

Dass Moyland immer einen Besuch wert ist, soll an dieser Stelle gar nicht in Frage gestellt werden. Schließlich beeindruckt die Schloss- und Gartenanlage, die schon seit dem frühen 14. …mehr

[05.05.2013]

Die formstrengen Farbstudien des gebürtigen Bottropers Josef Albers üben bis heute eine große Faszination auf Museumsbesucher in aller Welt aus. Wie viele Farben hat ein Bild? Nicht …mehr

Wolfgang Tillmans Installationsansicht, K21 Ständehaus, Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Foto: Achim Kukulies © Kunstsammlung NRW

[05.05.2013]

In der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen läuft noch bis zum 7. Juli eine große Wolfgang-Tillmans Überblicksausstellung, die einen Einblick in das umfangreiche Œuvre eines der …mehr

Bildrechte: Yoko Ono, Foto: Philipp Ottendörfer

[15.04.2013]

1200 Quadratmeter: so groß ist die Ausstellungsfläche der Kunsthalle Bielefeld. Das minimalistische Gebäude, das 1968 nach Plänen des amerikanischen Architekten Philipp Johnson gebaut …mehr

Impressionen von der ART COLOGNE 2012, Halle 11.3 Foto: Kölnmesse

[15.04.2013] 

Am 19. April beginnt die 47. Art Cologne. Bis zum 22. April locken über 200 Galerien aus 25 Ländern zum Besuch der Kölner Messe – auch ansonsten gibt’s in der Domstadt Kunst, soweit das …mehr

Eva Bodenhoff, London, 20. Oktober, 1998, a. d. Serie: Go-Sees, C-Print © Juergen Teller

[15.03.2013]

Wie passend! Eine knappe Woche vor Karneval eröffnete im Museum Folkwang in Essen die Ausstellung »Kleiden – Verkleiden«, die sich mit der Fragestellung beschäftigt, welche …mehr

© The Josef and Anni Albers Foundation/VG Bild-Kunst, Bonn 2013

[17.02.2013]

… ist der Name eine eines Werkes von Josef Albers, das jetzt ebenfalls »in« ist – nämlich neu drin bei uns auf der Museumsplattform.

Aber nicht nur Albers typische Quadrate aus dem Jahr …mehr

© Videonale e.V., Ausstellungsarchitektur Michael Schaab Photography

[08.02.2013]

Am 14. Februar beginnt in Bonn die 14.Videonale – pünktlich zum Valentinstag zeigt man in der ehemaligen Hauptstadt viel Liebe für Videokunst.

Vor fast 30 Jahren, nämlich im Jahr 1984, …mehr

Blick auf das Osthaus Museum Hagen, Foto: Werner Hannappel

[17.01.2013]

… und natürlich auch zum Schauen: Das Museum Osthaus in Hagen ist neuer Partner der museumsplattform nrw – einige Werke können jetzt schon online besucht werden!

Es war im Sommer des …mehr

Rania Matar: "Stephanie, Beirut, Lebanon 2010" aus der Serie "A Girl and her Room", 2010 Foto: Rania Matar © Rania Matar

[27.01.2013]

Eine intergenerative Ausstellung im Duisburger LehmbruckMuseum beschäftigt sich mit dem Thema Jugend und Alter in der Kunst. 

Zeit zersetzt – auch sich selbst: Den Besuchern der …mehr

© Peter Boettcher / Kraftwerk / Sprüth Magers

[17.01.2013]

Vom 11. bis zum 20. Januar stellt Kraftwerk mit der Konzertreihe »Der Katalog – 1 2 3 4 5 6 7 8« an acht Abenden in Düsseldorf jeweils eines ihrer legendären Alben vor. Begleitend dazu …mehr

© VG Bild-Kunst, Bonn 2012
Foto: Kunstmuseen Krefeld, Volker Döhne

[14.12.2012]

Zur digitalen Vorbesichtigung von Otto Pienes Werk Frequenz aus dem Jahr 1957 und Yaakov Agams 8 + 1 en mouvement von 1953 reicht nun schon ein schneller Klick!

© VG Bild-Kunst, Bonn 2012, Foto: Ludwig Galerie Oberhausen

[10.12.2012]

Nicht eins, nicht zwei, gleich drei neue Werke der Ludwiggalerie Oberhausen haben es in unser digitales Ausstellungsportal museumsplattform nrw geschafft.

Neben Pablo Picassos »Bildnis …mehr

Bildcredit: Videostudio Museum Folkwang Essen, Videostudio, 1984, Video (Still), Regie: Stanislaw Bareja, Kamera: Wilfried Litke, © Museum Folkwang

[01.12.2012]

Gerade eben erst berichteten wir über Kunst im Fernsehen, jetzt geht’s um Fernsehen als Kunst! In den 60er Jahren revolutionierte Videokunst die künstlerische Praxis. Die Ausstellung …mehr

© Galerie Maulberger München
Foto: Kunsthalle Recklinghausen

[28.11.2012]

Mit nur einem Mausklick können Sie sich bequem vom Bett aus unseren aktuellen Neuzugang anschauen! Jetzt nicht mehr nur in der Kunsthalle Recklinghausen, sondern auch in den virtuellen …mehr

[28.11.2012]

Auf Arte gibt es jetzt mit »Alles für die Kunst« einen Talentwettbewerb für Künstler. Endlich können auch Akademiker Castingshows gucken, ohne vorher die Vorhänge zuzuziehen.

Die …mehr

Bildcredit: David Hockney "Woldgate Woods, 21, 23 & 29 November 2006" © David Hockney Photo: Richard Schmidt

[21.11.212]

Groß, bunt und versch(r)oben – die David-Hockney-Ausstellung »A Bigger Picture«, die anlässlich des 75. Geburtstag des Künstlers im Kölner Museum Ludwig gezeigt wird, ist nichts für …mehr

© (Thomas Grochowiak) VG Bild-Kunst, Bonn 2012 Foto: Kunsthalle Recklinghausen

[30.10.2012]

Als Peter August Böckstiegel im Jahr 1923 seinen »Vater Thorlümke« malte, war dem aus Westfalen stammenden Maler nicht bewusst, dass es irgendwann im Netz stehen würde: Gemeinsam mit …mehr

(c) Tanja Goethe: Reside

[30.10.2012]

Wenn die letzten Teelichter noch in den Kürbissen verglimmen, beginnt in Essen die Ausstellungsreihe »Totale«. Ab dem 1.11. wird das Maschinenhaus ein Jahr lang mit wechselndem Programm …mehr

Nam June Paik, Mercury 1991, im Besitz der Kunststiftung NRW

[24.10.2012]

Alle zwei Jahre verleiht die Kunststiftung NRW den Nam June Paik Award. Am 31. Oktober wird im Kunstmuseum Bochum der mit 25.000 € dotierte Preis zum bereits sechsten Mal vergeben.  …mehr

[18.10.2012]

Am kommenden Samstag lockt das Kölner Wallraf-Richartz-Museum junge Besucher mit alternativen Abendgestaltung: Hier steigt die 9. Kunstnacht unter dem Motto »Tanzt die Avantgarde«.  …mehr

[10.10.2012]

Am 13. Oktober findet die feierliche Verabschiedung von Kaspar König, Direktor des Kölner Museum Ludwig, statt.

Bye-bye König, willkommen Kaiser! Gut ein Jahr, nachdem bekannt wurde, …mehr

Brokatschuh mit Perlenstickerei, Mitte 18. Jh., Sammlung Falckenreck (Jürgen Vogel, LVR-LandesMuseum Bonn)

[30.09.2012]

Rucke di guh, rucke di guh, so viele Schuh! Unter dem Motto »Vom Ötzi-Schuh zum High Heel« zeigt das LVR-Landesmuseum Bonn noch bis zum 10. März 2013 die Ausstellung »Schuhtick«.

Sie …mehr

Fliehende kleine Nilpferde, Foto: Agnes Brigida Giannone

[21.09.2012]

Nachts im Zoo. Klingt wie ein Kinofilm oder ein Kindertraum: Die Künstlerin Agnes Brigida Giannone schlich sich nachts mit einer Kamera bewaffnet durch den Zoo von Singapur – einige …mehr

Oliver Kruse: Neigungen

[21.09.2012]

Nach zweijähriger Pause findet in Köln nun wieder die »plan 12« statt. Vom 21. bis zum 28. September gibt es eine Woche lang in Köln rund 40 Projekte zu dem Thema »Szenario lebenswerte …mehr

© Fiebach & Minninger, Felix Kultau, Atelieransichten

[31.08.2012]

Rund 70 Galerien, zwei Städte, ein Wochenende: Der Saisonauftakt der Kölner und Düsseldorfer wartet mit einem vollen Programm auf. Auf dem Vernissagen-Marathon »Cologne Düsseldorf Open …mehr

Credits: Michal Rovner: Current © Achim Kukulies / Ruhrtriennale, 2012

[28.08.2012]

Bochum, Bottrop, Duisburg, Essen und Gladbeck – fünf Orte, ein Event: Die mittlerweile elfte Ausgabe der Ruhrtriennale bietet noch bis Ende September ein umfassendes und vor allem …mehr

[24.08.2012]

Berlin ist das deutsche Zentrum der Street-Art-Bewegung? Von wegen! Auch NRW hat in punkto Sticker und Stencils einiges zu bieten. Der Kölner Künstler ›van Ray‹ verschönert mit seinen …mehr

Papiertheater Heribert Schulmeyer

[22.08.2012]

Im Kölner Kunsthaus Rhenania findet vom 30. August bis zum 2. September das zweite Stromfestival statt. Wir sprachen mit der Festivalleiterin Patrizia Marchese über die Entstehung des …mehr

L.E.T. Photocredit: Roman Roitman Courtesy: cityleaks

[07.08.2012]

Wir haben euch um eure schönsten Street-Art-Fotos gebeten, Leser Yann schickte uns einige Schablonen-Arbeiten des Düsseldorfer Künstlers L.E.T (les enfants terribles). Vielen Dank!  …mehr

Monkeybusiness: 'Jan M. Sieber'

[02.08.2012]

Die PLATINE ist ein kleines, aber feines »Festival für elektronische Kunst und alternative Spielformen«. Wir haben Lukas Höh, der an der Köln international School of Design studiert und …mehr

Na, Hyun: Suspended process, 2010
Detail view, Mixed media, 130x105x100cm Photo Credit to Artist

[02.07.2012]

Die 9. Ausgabe des Kultur- und Austauschprogramm der NRW Kulturstiftung verlässt den europäischen Kontinent.

Kimchi, eine Art koreanische Nationalgemüsegericht, ist dem deutschen …mehr

[28.06.2012]

Seit dem 22. Juni steht fest, wer ab Januar 2013 der neue Herr im Hause Folkwang ist: Tobia Bezzola. Die Wahl der Findungskommission fiel einstimmig auf den Schweizer Kunsthistoriker.  …mehr

"Kerze" Offset-Edition (2011) der Tate Modern, London nach einem Original (Öl auf Leinwand)
auf Aludibond mit Diasec, matt, ca. 78,5 x 78,5 cm

[28.06.2012]

Ein Sprichwort sagt, dass sich Glück mehrt, wenn man es teilt. Der Überzeugung ist auch Richter und unterstützt den Bau eines Obdachlosenhauses.

»Haben Sie vielleicht Interesse an der …mehr

[28.06.2012]

»Polizei löst Künstlerparty auf« titelte der Kölner Stadtanzeiger am 18. April in seinem Lokalteil. Gemeint war das Kölner Gastspiel des Düsseldorfer Single Clubs, der nun zum letzten …mehr

[28.06.2012]

Street Art ist schon längst kein reines Hauptstadtphänomen mehr. 2010 zeigte das Folkwang Museum die Ausstellung »Hacking the City«, und spätestens, seit dem Kölner Cityleaks Festival im …mehr

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